Libyen Geburtenrate
Rohe Geburtenrate pro 1.000 Einwohner zur Jahresmitte.
Diese Seite verwendet die neueste verfügbare Beobachtung von World Bank (2024). Datensätze auf Länderebene hinken dem aktuellen Kalenderjahr oft hinterher, da sie von offiziellen Meldungen und Validierungen abhängen.
Historischer Trend
Übersicht
Libyen — Geburtenrate betrug 16,5 pro 1.000 Einwohner im Jahr 2024, Rang #91 von 215 Ländern.
Libyen — zwischen 1960 und 2024 änderte sich Geburtenrate von 51,27 auf 16,5 (-67.8%).
Libyen — im vergangenen Jahrzehnt änderte sich Geburtenrate um -27.1%, von 22,62 pro 1.000 Einwohner im Jahr 2014 auf 16,5 pro 1.000 Einwohner im Jahr 2024.
Wo ist Libyen?
Libyen
- Kontinent
- Afrika
- Land
- Libyen
- Koordinaten
- 25.00°, 17.00°
Historische Daten
| Jahr | Wert |
|---|---|
| 1960 | 51,27 pro 1.000 Einwohner |
| 1961 | 51,15 pro 1.000 Einwohner |
| 1962 | 51,02 pro 1.000 Einwohner |
| 1963 | 50,99 pro 1.000 Einwohner |
| 1964 | 51,05 pro 1.000 Einwohner |
| 1965 | 51,1 pro 1.000 Einwohner |
| 1966 | 49,69 pro 1.000 Einwohner |
| 1967 | 48,33 pro 1.000 Einwohner |
| 1968 | 47,3 pro 1.000 Einwohner |
| 1969 | 46,6 pro 1.000 Einwohner |
| 1970 | 46,37 pro 1.000 Einwohner |
| 1971 | 46,5 pro 1.000 Einwohner |
| 1972 | 45,94 pro 1.000 Einwohner |
| 1973 | 45,34 pro 1.000 Einwohner |
| 1974 | 46,3 pro 1.000 Einwohner |
| 1975 | 45,93 pro 1.000 Einwohner |
| 1976 | 45,69 pro 1.000 Einwohner |
| 1977 | 45,48 pro 1.000 Einwohner |
| 1978 | 45,22 pro 1.000 Einwohner |
| 1979 | 44,85 pro 1.000 Einwohner |
| 1980 | 44,35 pro 1.000 Einwohner |
| 1981 | 42,57 pro 1.000 Einwohner |
| 1982 | 42,27 pro 1.000 Einwohner |
| 1983 | 38,96 pro 1.000 Einwohner |
| 1984 | 34,84 pro 1.000 Einwohner |
| 1985 | 33,69 pro 1.000 Einwohner |
| 1986 | 32,4 pro 1.000 Einwohner |
| 1987 | 31,09 pro 1.000 Einwohner |
| 1988 | 29,73 pro 1.000 Einwohner |
| 1989 | 28,37 pro 1.000 Einwohner |
| 1990 | 27,04 pro 1.000 Einwohner |
| 1991 | 25,72 pro 1.000 Einwohner |
| 1992 | 24,53 pro 1.000 Einwohner |
| 1993 | 23,44 pro 1.000 Einwohner |
| 1994 | 22,69 pro 1.000 Einwohner |
| 1995 | 22,15 pro 1.000 Einwohner |
| 1996 | 21,76 pro 1.000 Einwohner |
| 1997 | 21,58 pro 1.000 Einwohner |
| 1998 | 21,58 pro 1.000 Einwohner |
| 1999 | 21,66 pro 1.000 Einwohner |
| 2000 | 21,69 pro 1.000 Einwohner |
| 2001 | 22,06 pro 1.000 Einwohner |
| 2002 | 22,5 pro 1.000 Einwohner |
| 2003 | 22,92 pro 1.000 Einwohner |
| 2004 | 23,38 pro 1.000 Einwohner |
| 2005 | 23,9 pro 1.000 Einwohner |
| 2006 | 23,93 pro 1.000 Einwohner |
| 2007 | 23,71 pro 1.000 Einwohner |
| 2008 | 23,44 pro 1.000 Einwohner |
| 2009 | 23,16 pro 1.000 Einwohner |
| 2010 | 23,55 pro 1.000 Einwohner |
| 2011 | 24,91 pro 1.000 Einwohner |
| 2012 | 22,59 pro 1.000 Einwohner |
| 2013 | 22,54 pro 1.000 Einwohner |
| 2014 | 22,62 pro 1.000 Einwohner |
| 2015 | 21,92 pro 1.000 Einwohner |
| 2016 | 21,25 pro 1.000 Einwohner |
| 2017 | 20,51 pro 1.000 Einwohner |
| 2018 | 19,84 pro 1.000 Einwohner |
| 2019 | 19,24 pro 1.000 Einwohner |
| 2020 | 18,74 pro 1.000 Einwohner |
| 2021 | 18,18 pro 1.000 Einwohner |
| 2022 | 17,54 pro 1.000 Einwohner |
| 2023 | 17,02 pro 1.000 Einwohner |
| 2024 | 16,5 pro 1.000 Einwohner |
Globaler Vergleich
Unter allen Ländern hat Zentralafrikanische Republik den höchsten Geburtenrate mit 46,19 pro 1.000 Einwohner, während San Marino den niedrigsten mit 4,2 pro 1.000 Einwohner hat.
Libyen — dieser Wert liegt knapp über: Saudi-Arabien (16,5 pro 1.000 Einwohner) und knapp unter: Oman (16,78 pro 1.000 Einwohner).
Definition
Die Geburtenrate, speziell die rohe Geburtenrate (CBR), misst die Anzahl der Lebendgeburten in einer bestimmten Bevölkerung während eines bestimmten Zeitraums, in der Regel eines Jahres. Sie wird als Anzahl der Lebendgeburten pro 1.000 Einwohner ausgedrückt. Dieser Indikator wird als 'roh' bezeichnet, da er die Geburten auf die gesamte Bevölkerung bezieht – einschließlich Männern, Kindern und älteren Menschen, die biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu gebären – anstatt sich strikt auf die Bevölkerung im gebärfähigen Alter zu konzentrieren. Er dient als grundlegende Komponente bei der Berechnung des natürlichen Bevölkerungswachstums, das die mathematische Differenz zwischen der Geburtenrate und der Sterberate darstellt. Obwohl sie eine grobe Momentaufnahme der Fertilität in einem Land liefert, reagiert sie sehr empfindlich auf die Altersstruktur der Bevölkerung. Eine Bevölkerung mit einem hohen Anteil an jungen Erwachsenen wird naturgemäß eine höhere rohe Geburtenrate aufweisen als eine alternde Bevölkerung, selbst wenn die individuellen Fertilitätspräferenzen ähnlich sind. Dies macht sie zu einem wichtigen Instrument für Stadtplaner, Gesundheitsdienstleister und politische Entscheidungsträger, um künftige Infrastruktur- und Dienstleistungsbedarfe abzuschätzen.
Formel
Birth Rate = (Number of Live Births ÷ Total Mid-year Population) × 1,000
Methodik
Die Datenerhebung für Geburtenraten stützt sich primär auf Systeme der Zivilregistrierung und Vitalstatistik (CRVS), die jede Geburt durch rechtliche Urkunden erfassen. In vielen Ländern mit hohem Einkommen sind diese Systeme nahezu universell und hochpräzise. In Regionen, in denen die Registrierungsinfrastruktur weniger entwickelt ist, verlassen sich internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und die Weltbank jedoch auf Haushaltsbefragungen, wie Demographic and Health Surveys (DHS) oder Multiple Indicator Cluster Surveys (MICS). In diesen Umfragen werden Frauen nach ihrer Fortpflanzungsgeschichte gefragt, um die Geburtenzahlen zu schätzen. Indirekte Schätzungsmethoden werden auch auf Volkszählungsdaten angewendet, wenn die Registrierung unvollständig ist. Eine wesentliche Einschränkung ist die Meldeverzögerung, bei der es mehrere Jahre dauern kann, bis Daten aus abgelegenen Gebieten aggregiert sind. Zudem können in manchen Kontexten Geburten, die zu einem frühen neonatalen Tod führen, unregistriert bleiben, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Geburtenrate führt.
Methodikvarianten
- Rohe Geburtenrate (CBR). Die Gesamtzahl der Lebendgeburten pro 1.000 Personen in der Gesamtbevölkerung, unabhängig von Alter oder Geschlecht.
- Allgemeine Fruchtbarkeitsziffer (GFR). Die Anzahl der Lebendgeburten pro 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter, üblicherweise definiert als Frauen zwischen 15 und 49 Jahren.
- Zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer (TFR). Die durchschnittliche Anzahl der Kinder, die eine Frau hätte, wenn sie im Laufe ihres Lebens die aktuellen altersbezogenen Fertilitätsraten erfahren würde.
Wie sich Quellen unterscheiden
Diskrepanzen treten häufig zwischen der UN Population Division und nationalen Statistikämtern auf, was auf unterschiedliche Methoden zur Datenglättung oder zur Bereinigung von Untererfassungen zurückzuführen ist. Die Weltbank harmonisiert diese Zahlen in der Regel unter Verwendung der United Nations World Population Prospects als primäre Referenz.
Was ist ein guter Wert?
Eine rohe Geburtenrate über 30 pro 1.000 gilt im Allgemeinen als hoch und ist typisch für schnell wachsende Bevölkerungen. Raten zwischen 15 und 30 sind moderat, während Raten unter 15 als niedrig gelten und oft mit alternden oder schrumpfenden Bevölkerungen in Verbindung gebracht werden.
Weltrangliste
Geburtenrate Ranking für 2024 basierend auf Daten von World Bank, umfasst 215 Länder.
| Rang | Land | Wert |
|---|---|---|
| 1 | Zentralafrikanische Republik | 46,19 pro 1.000 Einwohner |
| 2 | Tschad | 43,26 pro 1.000 Einwohner |
| 3 | Somalia | 42,35 pro 1.000 Einwohner |
| 4 | Niger | 41,42 pro 1.000 Einwohner |
| 5 | Kongo-Kinshasa | 40,89 pro 1.000 Einwohner |
| 6 | Mali | 39,53 pro 1.000 Einwohner |
| 7 | Angola | 37,16 pro 1.000 Einwohner |
| 8 | Mosambik | 37,03 pro 1.000 Einwohner |
| 9 | Afghanistan | 35,01 pro 1.000 Einwohner |
| 10 | Tansania | 34,8 pro 1.000 Einwohner |
| 91 | Libyen | 16,5 pro 1.000 Einwohner |
| 211 | Ukraine | 5,47 pro 1.000 Einwohner |
| 212 | Sonderverwaltungsregion Macau | 5,3 pro 1.000 Einwohner |
| 213 | Sonderverwaltungsregion Hongkong | 4,9 pro 1.000 Einwohner |
| 214 | Südkorea | 4,7 pro 1.000 Einwohner |
| 215 | San Marino | 4,2 pro 1.000 Einwohner |
Globale Trends
Die globale Geburtenrate befindet sich seit mehreren Jahrzehnten auf einem stetigen Abwärtstrend. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass der Weltdurchschnitt seit Mitte des 20. Jahrhunderts, als er bei über 30 pro 1.000 lag, deutlich gesunken ist. Aktuelle Schätzungen beziffern den globalen Durchschnitt auf etwa 17 bis 18 Geburten pro 1.000 Personen. Dieser Rückgang wird auf eine Vielzahl von Faktoren zurückgeführt, darunter der verbesserte Zugang zu Bildung für Frauen, die weite Verbreitung von Verhütungsmethoden und der Übergang von Agrar- zu Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften, in denen Kinder nicht mehr als notwendige Arbeitskräfte angesehen werden. Auch die Urbanisierung spielt eine entscheidende Rolle, da die Kosten für die Kindererziehung in Städten in der Regel höher sind. Selbst in Regionen, die historisch eine hohe Fertilität aufwiesen, wie Teile Südasiens und Lateinamerikas, sind die Geburtenraten in Richtung oder unter das Ersatzniveau gefallen. Dieser globale Wandel führt zu einem signifikanten demografischen Übergang, der durch eine alternde Weltbevölkerung und eine prognostizierte Verlangsamung des gesamten menschlichen Bevölkerungswachstums im kommenden Jahrhundert gekennzeichnet ist.
Regionale Muster
Markante regionale Unterschiede bleiben ein Kennzeichen der globalen Demografie. Subsahara-Afrika verzeichnet weiterhin die höchsten Geburtenraten, wobei viele Nationen 35 Geburten pro 1.000 Personen überschreiten. Im Gegensatz dazu melden ostasiatische Länder und viele europäische Nationen einige der niedrigsten Raten der aufgezeichneten Geschichte, die oft unter 10 pro 1.000 fallen. In Ländern wie Südkorea und Japan haben die Geburtenraten Rekordtiefs erreicht, was zu staatlichen Interventionen zur Förderung der Familiengründung geführt hat. Wohlhabendere Regionen mit hohem Einkommen weisen im Allgemeinen viel niedrigere Geburtenraten auf als Regionen mit niedrigem Einkommen, in denen hohe Kindersterblichkeit und begrenzte soziale Sicherungssysteme oft zu größeren Familiengrößen führen. Schwellenländer in Lateinamerika und Südostasien erleben derzeit einen raschen Rückgang und nähern sich den Mustern niedriger Raten an, wie sie im Westen zu beobachten sind. Diese Variationen schaffen eine vielfältige globale Landschaft mit schnellem Wachstum in einigen Gebieten und demografischer Stagnation in anderen.
Über diese Daten
- Quelle
- World Bank
SP.DYN.CBRT.IN - Definition
- Rohe Geburtenrate pro 1.000 Einwohner zur Jahresmitte.
- Abdeckung
- Daten für 215 Länder (2024)
- Einschränkungen
- Daten können für einige Länder 1-2 Jahre verzögert sein. Die Abdeckung variiert je nach Indikator.
Häufig gestellte Fragen
Libyen — Geburtenrate betrug 16,5 pro 1.000 Einwohner im Jahr 2024, Rang #91 von 215 Ländern.
Libyen — zwischen 1960 und 2024 änderte sich Geburtenrate von 51,27 auf 16,5 (-67.8%).
Die Geburtenrate misst die Geburten im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung pro 1.000 Personen, während sich die Fertilitätsrate speziell auf Frauen im gebärfähigen Alter konzentriert. Die Geburtenrate ist ein breiter Indikator für das Bevölkerungswachstum, während die Fertilitätsrate einen präziseren Blick auf das Fortpflanzungsverhalten und Trends bei der Familiengröße bietet.
Sie wird als roh bezeichnet, weil sie die spezifische Alters- oder Geschlechtszusammensetzung der Bevölkerung nicht berücksichtigt. Da sie Männer, Kinder und ältere Menschen in ihren Nenner einbezieht, liefert sie eher einen allgemeinen Überblick als ein gezieltes Maß für die biologische Fortpflanzungskapazität oder das Potenzial einer Bevölkerung.
Zu den Hauptfaktoren gehören der verbesserte Zugang zu Bildung und Karrieremöglichkeiten für Frauen, was oft zu einer Verzögerung von Heirat und Familiengründung führt. Darüber hinaus tragen eine bessere Gesundheitsversorgung, die zu einer geringeren Kindersterblichkeit führt, die erhöhte Verfügbarkeit von Familienplanungsdiensten und die wirtschaftlichen Kosten für die Erziehung von Kindern in städtischen Umgebungen zu niedrigeren Raten bei.
Eine hohe Geburtenrate kann Ressourcen wie Bildung und Gesundheitswesen belasten, bietet aber eine große künftige Erwerbsbevölkerung. Umgekehrt führt eine sehr niedrige Geburtenrate zu einer alternden Bevölkerung und einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung, was das Wirtschaftswachstum verlangsamen und Druck auf Renten- und Sozialsysteme ausüben kann.
Nicht unbedingt, da das Bevölkerungswachstum vom Gleichgewicht zwischen Geburtenraten, Sterberaten und Nettomigration abhängt. Ein Land kann eine niedrige Geburtenrate haben, aber dennoch ein Bevölkerungswachstum verzeichnen, wenn es eine signifikante Einwanderung hat oder wenn seine Sterberate niedriger bleibt als die Anzahl der Geburten.
Libyen, Geburtenrate — die Zahlen stammen aus der World Bank Open Data API, die Berichte von nationalen Statistikämtern und verifizierten internationalen Organisationen aggregiert. Der Datensatz wird jährlich aktualisiert, sobald neue Daten eintreffen, typischerweise mit einer Verzögerung von 1–2 Jahren.