Namibia Stadtbevölkerung

In städtischen Gebieten lebende Menschen als Prozentsatz der Gesamtbevölkerung.

Neueste verfügbare Daten

Diese Seite verwendet die neueste verfügbare Beobachtung von World Bank (2024). Datensätze auf Länderebene hinken dem aktuellen Kalenderjahr oft hinterher, da sie von offiziellen Meldungen und Validierungen abhängen.

World Bank 2024
Aktueller Wert (2024)
50,41 % der Gesamtzahl
Globale Rangliste
#153 von 215
Datenabdeckung
1960–2024

Historischer Trend

20,69 27,18 33,66 40,14 46,63 53,11 19601969197819871996200520142024
Historischer Trend

Übersicht

Namibia — Stadtbevölkerung betrug 50,41 % der Gesamtzahl im Jahr 2024, Rang #153 von 215 Ländern.

Namibia — zwischen 1960 und 2024 änderte sich Stadtbevölkerung von 23,4 auf 50,41 (115.5%).

Namibia — im vergangenen Jahrzehnt änderte sich Stadtbevölkerung um 12.5%, von 44,82 % der Gesamtzahl im Jahr 2014 auf 50,41 % der Gesamtzahl im Jahr 2024.

Wo ist Namibia?

Namibia

Kontinent
Afrika
Land
Namibia
Koordinaten
-22.00°, 17.00°

Historische Daten

Jahr Wert
1960 23,4 % der Gesamtzahl
1961 23,64 % der Gesamtzahl
1962 23,85 % der Gesamtzahl
1963 24,04 % der Gesamtzahl
1964 24,21 % der Gesamtzahl
1965 24,37 % der Gesamtzahl
1966 24,51 % der Gesamtzahl
1967 24,63 % der Gesamtzahl
1968 24,75 % der Gesamtzahl
1969 24,85 % der Gesamtzahl
1970 24,94 % der Gesamtzahl
1971 25,03 % der Gesamtzahl
1972 25,11 % der Gesamtzahl
1973 25,18 % der Gesamtzahl
1974 25,24 % der Gesamtzahl
1975 25,31 % der Gesamtzahl
1976 25,37 % der Gesamtzahl
1977 25,43 % der Gesamtzahl
1978 25,5 % der Gesamtzahl
1979 25,56 % der Gesamtzahl
1980 25,63 % der Gesamtzahl
1981 25,71 % der Gesamtzahl
1982 25,79 % der Gesamtzahl
1983 25,88 % der Gesamtzahl
1984 25,98 % der Gesamtzahl
1985 26,1 % der Gesamtzahl
1986 26,22 % der Gesamtzahl
1987 26,36 % der Gesamtzahl
1988 26,51 % der Gesamtzahl
1989 26,68 % der Gesamtzahl
1990 26,87 % der Gesamtzahl
1991 27,07 % der Gesamtzahl
1992 27,32 % der Gesamtzahl
1993 27,68 % der Gesamtzahl
1994 28,13 % der Gesamtzahl
1995 28,67 % der Gesamtzahl
1996 29,28 % der Gesamtzahl
1997 29,94 % der Gesamtzahl
1998 30,64 % der Gesamtzahl
1999 31,37 % der Gesamtzahl
2000 32,12 % der Gesamtzahl
2001 32,86 % der Gesamtzahl
2002 33,65 % der Gesamtzahl
2003 34,55 % der Gesamtzahl
2004 35,54 % der Gesamtzahl
2005 36,59 % der Gesamtzahl
2006 37,67 % der Gesamtzahl
2007 38,76 % der Gesamtzahl
2008 39,83 % der Gesamtzahl
2009 40,85 % der Gesamtzahl
2010 41,79 % der Gesamtzahl
2011 42,63 % der Gesamtzahl
2012 43,38 % der Gesamtzahl
2013 44,11 % der Gesamtzahl
2014 44,82 % der Gesamtzahl
2015 45,51 % der Gesamtzahl
2016 46,18 % der Gesamtzahl
2017 46,81 % der Gesamtzahl
2018 47,42 % der Gesamtzahl
2019 48 % der Gesamtzahl
2020 48,55 % der Gesamtzahl
2021 49,06 % der Gesamtzahl
2022 49,53 % der Gesamtzahl
2023 49,95 % der Gesamtzahl
2024 50,41 % der Gesamtzahl

Globaler Vergleich

Unter allen Ländern hat Bahrain den höchsten Stadtbevölkerung mit 100 % der Gesamtzahl, während Liechtenstein den niedrigsten mit 14,66 % der Gesamtzahl hat.

Namibia — dieser Wert liegt knapp über: St. Vincent und die Grenadinen (47,85 % der Gesamtzahl) und knapp unter: Usbekistan (51 % der Gesamtzahl).

Definition

Die Stadtbevölkerung misst die Gesamtzahl der Menschen, die in Gebieten leben, die vom nationalen statistischen Amt des jeweiligen Landes als städtisch eingestuft werden. Dieser Indikator spiegelt den demografischen Übergang vom ländlichen zum städtischen Leben wider, der typischerweise durch Industrialisierung, wirtschaftliche Entwicklung und die Ausweitung dienstleistungsbasierter Sektoren vorangetrieben wird. Da kein universeller Standard dafür existiert, was ein städtisches Gebiet ausmacht, basieren die Klassifizierungen im Allgemeinen auf der Bevölkerungsgröße, der Bevölkerungsdichte, Verwaltungsgrenzen oder dem Vorhandensein spezifischer Infrastruktur wie asphaltierten Straßen, Elektrizität und Gesundheitsdiensten. Hohe Zahlen der Stadtbevölkerung korrelieren oft mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt, da Städte als Zentren für Innovation, Handel und Bildung dienen. Eine rasche Urbanisierung kann jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf Wohnraum, sanitäre Einrichtungen und Transport mit sich bringen. Der Indikator wird üblicherweise als absolute Zahl der Einwohner oder als Prozentsatz der Gesamtbevölkerung ausgedrückt und bietet eine Momentaufnahme der Siedlungsmuster und Sozialstruktur einer Nation.

Formel

Prozentsatz der Stadtbevölkerung = (Anzahl der Einwohner in städtischen Gebieten ÷ Gesamte nationale Bevölkerung) × 100

Methodik

Daten für diesen Indikator stammen primär von der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen und der Weltbank. Der Erhebungsprozess stützt sich auf nationale Volkszählungen und Verwaltungsunterlagen der einzelnen Länder. Da die nationalen Definitionen von städtischen Gebieten variieren, wenden die Vereinten Nationen eine Glättungstechnik an, um die Zahlen zu harmonisieren und konsistente Zeitreihendaten zu erstellen. Um dem Fehlen eines universellen Standards zu begegnen, hat die Statistische Kommission der Vereinten Nationen kürzlich die Methodik des Urbanisierungsgrades (DEGURBA) gebilligt. Dieser Ansatz verwendet Schwellenwerte für Bevölkerungsdichte und -größe, die auf ein Bevölkerungsgitter angewendet werden, um Gebiete in drei Typen zu klassifizieren: Städte, Kleinstädte und halbdichte Gebiete sowie ländliche Gebiete. Trotz dieser Bemühungen kann die Datenqualität in ressourcenarmen Umgebungen eingeschränkt sein, in denen Volkszählungszyklen unregelmäßig sind oder Verwaltungsgrenzen häufig neu gezogen werden, was potenziell zu Untererfassungen in informellen Siedlungen führt.

Methodikvarianten

  • Nationale Definition. Städtische Gebiete, die nach den spezifischen rechtlichen oder administrativen Kriterien des jeweiligen Landes definiert sind, die von Siedlungen mit 200 bis 50.000 Einwohnern reichen können.
  • Grad der Urbanisierung (DEGURBA). Eine harmonisierte räumliche Methode, die Gebiete basierend auf der Bevölkerungsdichte klassifiziert, wobei Städte mindestens 1.500 Einwohner pro km² (3.885 pro sq mi) erfordern.
  • Funktionales Stadtgebiet (FUA). Eine Definition, die einen hochdichten Stadtkern plus die umgebende Pendlerzone umfasst und so die volle wirtschaftliche Reichweite einer Stadt erfasst.

Wie sich Quellen unterscheiden

Diskrepanzen treten häufig zwischen der Weltbank und den Vereinten Nationen auf, wenn sie unterschiedliche Revisionsjahre der World Urbanization Prospects verwenden. Darüber hinaus können Zahlen nationaler Regierungen höher erscheinen als internationale Schätzungen, wenn sie halbstädtische Kleinstädte einbeziehen, die internationale Gremien als ländlich einstufen.

Was ist ein guter Wert?

Ein Prozentsatz über 50 % zeigt an, dass die Mehrheit der Bevölkerung urbanisiert ist – eine Schwelle, die die Welt um das Jahr 2007 überschritten hat. Nationen mit einem städtischen Anteil von über 80 % gelten als hochgradig urbanisiert, während Nationen unter 30 % typischerweise Entwicklungsländer im Frühstadium mit stark agrarisch geprägten Sektoren sind.

Weltrangliste

Stadtbevölkerung Ranking für 2024 basierend auf Daten von World Bank, umfasst 215 Länder.

Stadtbevölkerung — Weltrangliste (2024)
Rang Land Wert
1 Bahrain 100 % der Gesamtzahl
2 Bermuda 100 % der Gesamtzahl
3 Gibraltar 100 % der Gesamtzahl
4 Sonderverwaltungsregion Hongkong 100 % der Gesamtzahl
5 Kuwait 100 % der Gesamtzahl
6 Kaimaninseln 100 % der Gesamtzahl
7 Monaco 100 % der Gesamtzahl
8 St. Martin 100 % der Gesamtzahl
9 Sonderverwaltungsregion Macau 100 % der Gesamtzahl
10 Nauru 100 % der Gesamtzahl
153 Namibia 50,41 % der Gesamtzahl
211 Niger 18,05 % der Gesamtzahl
212 Samoa 17,5 % der Gesamtzahl
213 Malawi 17,27 % der Gesamtzahl
214 Papua-Neuguinea 15,41 % der Gesamtzahl
215 Liechtenstein 14,66 % der Gesamtzahl
Vollständige Ranglisten anzeigen

Globale Trends

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass über 56 % der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten lebt, was etwa 4,4 Milliarden Menschen entspricht. Dieser Trend hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts, als nur 30 % der Welt in Städten lebten, deutlich beschleunigt. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die gesamte Stadtbevölkerung bis 2050 auf fast 70 % anwachsen wird, was mehr als 2 Milliarden neue Stadtbewohner bedeutet. Das Wachstum konzentriert sich zunehmend auf Megastädte – Ballungsräume mit mehr als 10 Millionen Einwohnern –, von denen es weltweit mittlerweile über 30 gibt. Während sich das Tempo der Urbanisierung in den Industrieländern stabilisiert hat, verzeichnen Schwellenländer einen raschen Wandel, da Menschen auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen, Bildung und Gesundheitsversorgung abwandern. Dieser Übergang ist ein Kernmotor des globalen Wirtschaftswachstums, erfordert aber auch massive Investitionen in klimaresiliente Infrastruktur und nachhaltigen Wohnraum.

Regionale Muster

Das regionale Urbanisierungsniveau variiert erheblich nach Einkommen und Geografie. Nordamerika und Lateinamerika gehören zu den am stärksten urbanisierten Regionen, in denen mehr als 80 % der Bevölkerung in Städten leben. Europa folgt dicht darauf mit etwa 75 % Urbanisierung. Im Gegensatz dazu bleiben Subsahara-Afrika und Südasien die am wenigsten urbanisierten Regionen mit städtischen Anteilen oft unter 40 % bis 50 %. Diese Regionen verzeichnen jedoch derzeit die weltweit schnellsten städtischen Wachstumsraten. Prognosen deuten darauf hin, dass fast 90 % des künftigen Anstiegs der weltweiten Stadtbevölkerung in Afrika und Asien stattfinden wird, insbesondere in Ländern wie Indien, China und Nigeria. In einkommensstarken Ländern hat sich der Trend zur Suburbanisierung und zum Wachstum mittelgroßer Städte verschoben, während sich das Wachstum in einkommensschwächeren Regionen oft auf einige wenige primäre Metropolregionen konzentriert.

Über diese Daten
Quelle
World Bank SP.URB.TOTL.IN.ZS
Definition
In städtischen Gebieten lebende Menschen als Prozentsatz der Gesamtbevölkerung.
Abdeckung
Daten für 215 Länder (2024)
Einschränkungen
Daten können für einige Länder 1-2 Jahre verzögert sein. Die Abdeckung variiert je nach Indikator.

Häufig gestellte Fragen

Namibia — Stadtbevölkerung betrug 50,41 % der Gesamtzahl im Jahr 2024, Rang #153 von 215 Ländern.

Namibia — zwischen 1960 und 2024 änderte sich Stadtbevölkerung von 23,4 auf 50,41 (115.5%).

Die Stadtbevölkerung besteht aus Menschen, die in Siedlungen leben, die von ihrer nationalen Regierung als städtisch definiert wurden. Diese Definitionen variieren, enthalten aber oft Kriterien wie eine Mindestbevölkerungsgröße, eine hohe Bevölkerungsdichte von mindestens 1.500 Personen pro km² (3.885 pro sq mi) oder die Verfügbarkeit von Infrastruktur wie Krankenhäusern und asphaltierten Straßen.

Nach aktuellen Schätzungen leben etwa 56 % der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten. Dies spiegelt einen großen demografischen Wandel weg vom ländlichen Leben wider, da die Welt um 2007 offiziell mehr städtisch als ländlich wurde. Bis 2050 deuten aktuelle Prognosen darauf hin, dass 7 von 10 Menschen in Städten leben werden.

Subsahara-Afrika und Südasien weisen derzeit die höchsten städtischen Wachstumsraten auf. Während diese Regionen historisch gesehen mehrheitlich ländlich geprägt waren, treiben rasche wirtschaftliche Veränderungen und Migration die Menschen in beispiellosem Tempo in die Städte. Es wird erwartet, dass Indien, China und Nigeria diese Expansion in den kommenden Jahrzehnten anführen werden.

Länder verwenden unterschiedliche Schwellenwerte basierend auf ihrem spezifischen geografischen und wirtschaftlichen Kontext. Zum Beispiel könnte ein Dorf mit 200 Einwohnern in Dänemark als städtisch gelten, während Japan eine Bevölkerung von 50.000 für den Stadtstatus benötigt. Diese Variationen machen direkte internationale Vergleiche schwierig, ohne harmonisierte Modelle wie den Urbanisierungsgrad zu verwenden.

Rasant wachsende Stadtbevölkerungen übertreffen oft die Entwicklung der lebensnotwendigen Infrastruktur. Dies führt zu Herausforderungen wie Wohnraumknappheit, dem Wachstum informeller Siedlungen oder Slums, erhöhtem Verkehrsaufkommen und einer Überlastung der Abfallmanagementsysteme. Städte müssen effektiv planen, um eine nachhaltige Entwicklung und den Zugang zu Dienstleistungen für alle Bewohner zu gewährleisten.

Namibia, Stadtbevölkerung — die Zahlen stammen aus der World Bank Open Data API, die Berichte von nationalen Statistikämtern und verifizierten internationalen Organisationen aggregiert. Der Datensatz wird jährlich aktualisiert, sobald neue Daten eintreffen, typischerweise mit einer Verzögerung von 1–2 Jahren.